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Online-Kurs erstellen und verkaufen — von der Idee zum ersten Launch

12 min Lesezeit

Die Kursidee validieren, bevor du eine Folie machst

Der häufigste Fehler: Frauen produzieren wochenlang einen Kurs — und niemand kauft. Validierung kommt zuerst. Verkaufe deinen Kurs als „Beta" an 5 bis 15 Pilotinnen, bevor du eine einzige Lektion drehst.

Wenn dir niemand 50 Prozent des Preises vorab überweist, ist der Markt nicht da. Das ist keine Niederlage — das ist Marktforschung in Echtzeit.

Struktur: 6 Module sind in der Regel zu viel

Kurse scheitern an Komplexität — sowohl beim Erstellen als auch beim Konsumieren. Eine erfolgreiche Struktur: 4 Module à 3 bis 5 kurze Videos (8 bis 15 Minuten), plus ein Workbook pro Modul.

Dein Kurs verkauft sich über ein Versprechen, nicht über Stundenanzahl. „In 4 Wochen zu deinem ersten Kursangebot" schlägt „47 Stunden Video-Content" jedes Mal.

Launch oder Evergreen — was zuerst?

Beim ersten Launch: live, mit Webinar oder Live-Calls. Du brauchst das Feedback und die Conversion-Daten. Evergreen-Funnel funktionieren erst, wenn du Conversion-Zahlen aus mindestens 2 bis 3 Live-Launches hast.

Preis-Anker: Wenn du Anfängerin bist, starte den Pilot zwischen 197 und 497 Euro. Beim zweiten Durchlauf hebst du den Preis auf 697 bis 1.297 Euro — sobald du Testimonials und Ergebnisse hast.

FAQ

Häufige Fragen.

Welche Plattform soll ich nutzen?
Für den Pilot: Notion oder Google Drive plus Calendly. Für den zweiten Launch: Coachy, Elopage oder Kajabi. Wechsle nie früher — Tooling löst kein Marketing-Problem.
Wie groß muss meine Email-Liste sein?
Für einen ersten 5.000-Euro-Launch reichen 200 bis 500 engagierte Kontakte oder 1.500 bis 3.000 echte Instagram-Followerinnen. Wichtiger als Größe ist Beziehung.
Was kostet eine professionelle Produktion?
Für den Pilot 0 Euro: iPhone, Tageslicht, ein günstiges Lavalier-Mikrofon (ca. 30 Euro). Investiere in Produktion erst, wenn der Kurs nachweislich verkauft.

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