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Meine Selbstlieberoutine für mehr Achtsamkeit im Alltag

Jetzt mal Hand aufs Herz. Wann hast du dir das letzte Mal Zeit für dich genommen? Und nein, ich meine jetzt nicht einfach nur einen netten Abend auf dem Sofa, sondern eine bewusste Auszeit vom Alltag. Zeit für dich. In der es nur um DICH geht, um Dinge, die DICH erfüllen, die DIR Spaß machen. Vielleicht spricht dich ja das ein oder andere Tool aus meiner Selbstlieberoutine an und du probierst es diese Woche mal aus. 

1. Offline gehen & digital Detox

Um ehrlich zu sein fällt mir dieser Punkt meiner Selbstliebe Routine meistens sehr schwer. Das Gefühl immer erreichbar sein zu müssen ist für mich persönlich nicht so leicht abzulegen. Vielleicht liegt das auch daran, dass Social Media Teil meines Jobs ist. Nichts desto trotz merke ich immer wieder, wie unglaublich erholsam es ist, das Handy mal für ein paar Stunden in den Flugmodus zu schalten, oder sogar ganz auszumachen.

Während vor ein paar Monaten noch mein erster Blicks morgens auf mein Handy war, versuche ich das jetzt immer mehr zu vermeiden. Klar klappt das nicht immer, aber es wird immer besser, da ich fühle, wie viel schöner und angenehmer der Start in den Tag ist, ohne noch im Halbschlaf mit Informationen zugebombt zu werden.

Was viele nicht wissen ist, dass wir auch, wenn wir uns nicht alles durchlesen (z.B. im Facebook Newsfeed), unser Unterbewusstsein dennoch viel mehr Informationen aufnimmt, als wir bewusst wahrnehmen. Gerade bei Nachrichten. Und da es selten ist, dass Informationen neutral beschrieben werden, gibt es immer eine Tendenz  -und die ist meistens leider negativ.


Mein Tipp daher: Social Media Benachrichtigungen ausschalten, Newsseiten entfolgen und Social Media mal so richtig ausmisten. Für Instagram gilt das Gleiche: entfolge Profilen, die dich negativ stimmen und lasse nur Bilder in deinen Feed, die dich glücklich machen, oder dir ein positives Gefühl geben. Ich sortiere alle paar Monate aus und es fühlt sich super an. 

2. Dankbarkeitstagebuch

Das Konzept der Dankbarkeit hat mein Leben verändert. Als ich das erste Mal davon hörte, dachte ich ehrlich gesagt „Dankbarkeit? ja.. ich bin dankbar, und jetzt? Wie soll mir das weiterhelfen?“. Doch dann habe ich gelernt, dass zu sagen, man sei dankbar und es wirklich zu fühlen, ein riesengroßer Unterschied ist.

Dankbarkeit ist ein positives Gefühl, das keinen Raum für Negativität lässt. Wenn du in einem Moment dankbar bist, dann ist es unmöglich, negative Gedanken und Gefühle zu haben. Dankbarkeit ist der Schlüssel, um positiver zu denken und negative Gedankenmuster aufzulösen. Schreibe dafür täglich 3-10 Dinge in ein Notizbuch, für die du besonders dankbar bist. Je mehr du deine Gedanken mit Dankbarkeit fütterst, desto mehr positive Gedanken ziehst du an. Als kleine Inspiration mein Lieblingsszitat:

Nicht die Glücklichen sind dankbar.
Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.
(Sir Francis von Verulam Bacon)

3. Home Spa & Selfcare

Pflege ist für mich ein essentieller Teil der Selbstliebe. Unseren Körper von innen und außen gut zu behandeln, zu pflegen und wertzuschätzen ist ein wichtiger Baustein, der oft vernachlässigt wird. Dabei ist es so einfach, kleine Selbstliebe-Rituale in die Pflegeroutine einzubauen, die für mehr Wohlfühlen sorgen. Ich lasse mir gerne ein heißes Bad ein, lege eine Gesichtsmaske ein oder trage ein Körperöl auf.

4. Meditation

Meditation ist ein Thema, über das ich Stunden sprechen könnte. Als ich angefangen habe, mich mit Bewusstsein und Selbstliebe zu beschäftigen, war Meditation der Schlüssel zu den ersten Erfolgen, vor allen Dingen in den Bereichen Leichtigkeit, Gelassenheit und Achtsamkeit.

Viele denken, dass man viel Zeit einbauen muss, um Mediation in den Alltag zu etablieren. Klar kannst du das tun und ich empfehle es dir auch, aber auch wenn du nur 5 Minuten Zeit hast, ist Meditation wirkungsvoll, solange du es regelmäßig machst.

Ich biete in meinem Podcast Mindful Me einige geleitete Meditationen an, probier es doch mal aus! 🙂

5. Journaling

Die Wirksamkeit von Journaling ist längst erwiesen und in den letzten Jahren ist es ein richtiger Trend geworden. Ich liebe das Journaling und versuche es momentan noch viel intensiver in meinen Alltag einzubauen. Es gibt so viele tolle Möglichkeiten.

In diesem Artikel von mir, findest du verschiedene Arten des Journalings, sowie spannende Infos darüber, wie es Einfluss auf unser Wohlbefinden nimmt. Da stelle ich dir auch ein paar Journalingvorlagen zu Verfügung. 🙂

Ich hoffe sehr, dass du aus meiner Selbstliebe Routine und den Übungen etwas für dich mitnehmen konntest.

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