Meine 40-Tage Eco Challenge mit Yves Rocher

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Plastik. Etwas, mit dem wir eigentlich jeden Tag in Kontakt kommen. Es fängt schon mit der Zahnpastatube am Morgen an und endet mit der Plastikverpackung der Lebensmittel, aus denen wir unser Abendessen zubereiten. Plastik ist überall, in Massen! Oftmals fällt es uns gar nicht so stark auf, da wir schon so daran gewöhnt sind und es nie anders war. Seit ich mit der 40 Tage Eco Challenge von Yves Rocher begonnen habe, bin ich für dieses Thema besonders sensibel geworden. Auch wenn ich vorher schon immer versucht habe, so wenig Plastik wie möglich zu kaufen und immer einen Jutebeutel dabei habe, um die kleinen Plastiktüten zu vermeiden, ist es schon enorm, was wir Menschen an Plastik verbrauchen. Klar, wir Menschen sind Gewohnheitstiere und sind bei vielen Dingen einfach blind geworden. Doch das Thema Umweltschutz ist genau jetzt wichtiger denn je und anstatt unsere Augen davor zu verschliessen, sollte jeder für sich einen Weg finden, nachhaltiger durch den Alltag zu gehen, um unseren wunderbaren Planeten zu schützen.

I love my Planet

Genau diese Intension hat auch die 40 Tage Eco Challenge von Yves Rocher. Die Pflanzenkosmetik Marke hat nämlich gerade eine Innovation auf den Markt gebracht: das I love my Planet Duschgel. Das Duschgel ist nicht nur ohne jegliche Konservierungsstoffe und aus 100% pflanzlichen Waschsubstanzen, sondern ist auch so stark konzentriert, dass bereits eine haselnussgroße Menge für 1 mal Duschen reicht. Somit beinhaltet der 100-ml-Flacon nun genauso viele Anwendungen, wie der klassische 400-ml-Flacon. Der Vorteil hierbei ist natürlich, dass somit viel weniger Plastik verbraucht wird (50% weniger!), da die Flasche um einiges kleiner ist. Wie bei allen Yves Rocher-Duschgels und Shampoos, ist die Produktformel problemlos biolgisch abbaubar und der Flacon recyclebar. On Top wird pro verkauftem Duschgel ein Baum gepflanzt!

Die I love my Planet Duschgels, sind in drei verschiedenen Duftrichtungen erhältlich: Olive-Petitgrain (mein Favorit) mit ätherischen Petitgrainöl, Oliven-Extrakt und Bio Aloe Vera – sehr entspannend und ein total angenehmer, milder Duft. Das Mango-Koriander Duschkonzentrat, welches aus Mango-Extrakt und ätherischen Korianderöl besteht, hat eine belebende und sehr frische Wirkung. Das dritte Duschkonzentrat enthält Vanille-Extrakt und hat einen sehr sinnlichen und strahlenden Duft. 

Da sich die 100-ml Flacons natürlich auch perfekt zum Reisen eignen, habe ich die Duschgels mit auf meine Reise nach Bali genommen, wo ich die 40 Tage Eco Challenge begonnen habe.

Nachhaltigkeit auf Reisen & Plastik-Fakten

Dass meine 40 Tage Challenge auf unseren Bali Trip gefallen ist, hatte mir anfangs etwas Angst gemacht, da ich dachte, dass sich das als noch schwieriger herausstellen würde. Im Endeffekt habe ich allerdings noch mehr dazu gelernt, vor allem was das Nachhaltig-sein auf Reisen betrifft. Auf Bali herrscht, wie in vielen asiatischen Ländern, ein großes Plastikmüllproblem. Schon in den ersten Tagen habe ich immer wieder Berge von Plastikmüll am Strand oder in der Natur entdeckt. Grund dafür ist die nicht vorhandene Abfallentsorgung, der ständig wachsende Tourismus und der Einfluss der westlichen Konsumgesellschaft. Die Menschen wissen nicht wohin mit dem Plastikmüll und so landet er in den Wäldern oder an den Stränden und produziert giftiges Methangas. Die als extrem korrupt geltende Regierung unternimmt nicht viel dagegen.

Dieses Problem auf die Balinesen zu schieben wäre allerdings nicht richtig, denn viele der Einheimischen setzen auf Nachhaltigkeit. Bevor der Massentourismus angefangen hat, haben die Balinesen natürliche Verpackungsmaterialien, wie zum Beispiel Bananenblätter, verwendet. Generell liegt es in der Religion des Hinduismus und des Buddhismus, einen friedlichen Umgang mit sich selbst und der Natur zu hegen. Viele Bewohner suchen daher Lösungen, um sich von dem Abfallproblem zu befreien und ihre Insel zu schützen. Und tatsächlich habe ich bisher nirgendwo so viele Schilder und Aufrufe auf Speisekarten etc. gesehen, wie auf Bali. In sehr vielen Restaurants zum Beispiel, werden keine Plastikstrohhalme, sondern welche aus Bambus angeboten. Auf Bali gibt es eine riesige Auswahl an gesunden, veganen Restaurants, die allesamt umweltfreundlich gestaltet sind und ausschließlich faire Bioprodukte verwenden. Außerdem organisieren einige der lokalen Umweltorganisationen wöchentliche Aufräum-Spaziergänge, bei denen der Müll an den Stränden aufgesammelt wird. 

Aber nicht nur auf Bali ist der Plastikmüll eine große Gefährdung. Auch bei uns, hier in Deutschland, ist der Plastikonsum enorm und die Entsorgung eine Katastrophe. Denn das meiste Plastik, vor allem PET Flaschen und Tüten, landen in unserem Ozean. Während etwa 70 Prozent unserer Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind, ist es sehr erschreckend, dass in jedem Quadratkilometer hunderttausend Teile Plastikmüll schwimmen. Das ist nicht nur schädlich für unsere Meere und den Planeten, sondern auch für die Tiere. Seevögel, Schildkröten und Co., verwechseln die Teile mit Futter und verenden qualvoll. Und das jeden einzelnen Tag. Hier habe ich mal ein paar Fakten für euch zusammengetragen, die das Ausmaß unseres Plastik-Problems auf der Erde nochmal deutlich werden lassen:

10 Fakten über Plastik

  • Jährlich werden 78 Millionen Tonnen Plastikverpackungen verbraucht. Davon gelangen 32% unkontrolliert in die Umwelt, zum Beispiel in die Meere. 
  • Zehntausende Tiere sterben täglich, da sie die Platikteile mit Futter verwechseln.
  • Durch den Verzehr von Meerestieren gelangt das Plastik auch in den menschlichen Organismus
  • Der Durchschnitts-Europäer produziert mehr als 100kg Plastikmüll jährlich
  • Es kann bis zu 500 Jahre dauern, bis Plastik verrottet
  • Die durchschnittliche Nutzungsdauer einer Plastiktüte beträgt gerade mal 25 Minuten
  • Im Ozean hat das Plastik eine Lebensspanne von 1000 Jahren
  • Jeden Tag werden 500 Millionen Plastikstrohhalme hergestellt
  • 50% des Plastiks wird von uns nur einmal verwendet, bevor wir es wegschmeißen
  • Forscher gehen davon aus, dass es in 35 Jahren mehr Plastik als Fische in unseren Meeren gibt

 

 

Meine 40 Tage Eco Challenge

Mittlerweile ist schon fast Halbzeit meiner 40-Tage Eco Challenge mit Yves Rocher. Ziel der Challenge ist es, 40 Duschen aus dem 100-ml-Flacon zu kriegen und außerdem noch seinen Alltag nachhaltiger zu gestalten. Für mich steht hier an erster Stelle vor allem auf Plastikverpackungen zu verzichten und möglichst viele unverpackte Lebensmittel zu kaufen. Leider ist das in den Supermärkten absolut nicht einfach und stellt sich als schwieriger heraus als gedacht. Ich habe zwar immer Jutebeutel dabei, wenn ich einkaufen gehe doch oftmals gibt es Gemüse nicht unverpackt. Bei Lidl zum Beispiel, ist die Bio Gurke in Plastik gepackt, um sie von der normalen Gurke zu unterscheiden. Himbeeren und Blaubeeren kann man unverpackt nur auf dem Wochenmarkt kaufen und auch Blattsalate sind oftmals in Plastikbeuteln verpackt. In Berlin gibt es allerdings auch ein super Konzept, das genau dieses Problem aufgreift: der Supermarkt OrginalUnverpackt. Hier kann man sich die Lebensmittel selbst abfüllen und auf ZeroWaste Basis einkaufen gehen. Leider ist der Supermarkt nicht gerade in der Nähe, so dass es eher schwer wird, jeden Einkauf dort zu erledigen. Nichtsdestotrotz, kann man ohne viel Aufwand sehr viel Verpackungsmüll vermeiden. Allein der Verzicht auf Plastiktüten macht einen großen Unterschied. Was ich bis jetzt in der Challenge gelernt habe: Planung ist das A und O. Die meisten von uns gehen blind einkaufen und legen die Produkte einfach in den Einkaufskorb, ohne darüber nachzudenken. Um am nachhaltigsten einzukaufen, solltet ihr vorher genau wissen, wo ihr welche Lebensmittel möglichst unverpackt bekommt und welche Supermärkte umweltfreundliche Verpackungen anbieten. Das alles ist einfach eine Frage der Organisation und sobald man sich ein wenig eingependelt hat, läuft alles viel einfacher und man spart eine riesige Menge an Plastikmüll. 

Auch das saisonale Kochen ist ein großer Punkt in meiner Challenge. Gerade jetzt im Sommer gibt es so viele leckere, saisonale Obst- und Gemüsesorten, die wir perfekt für sommerliche Gerichte verwenden können. Meine Lieblings-Sommerfrucht: Erdbeeren! Aber auch wenn in Deutschland gerade Erdbeersaison ist, verkaufen viele Supermärkte Erdbeeren aus Spanien. Hier heisst es: durchlesen bevor man kauft! Die deutschen Erdbeeren bekommt man bei Obsthändlern meistens unverpackt oder in einem Pappschälchen. Die spanischen hingegen, sind oft in Plastik gewickelt. Falls ihr noch nach saisonalen Rezepten sucht, kann ich euch zum Beispiel meine hausgemachten Tagliatelle mit grünem Spargel empfehlen. Saisonal, frisch und total lecker!

Meine Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

  • Immer einen Jutebeutel dabei haben um nicht auf Plastiktüten angewiesen zu sein.
  • Bei der Bestellung im Restaurant immer darauf hindeuten, dass ihr keinen Strohhalm zum Getränk dazu möchtet.
  • Immer eine wiederverwendbare Flasche mit dabei haben, um nicht auf PET Flaschen angewiesen zu sein.
  • Öfters auf den Markt gehen, um Plastikmüll zu vermeiden und saisonale Produkte zu kaufen.
  • Freunden und Familie dazu ermutigen, nachhaltiger zu leben.
  • Öfters mal das Rad nehmen, statt das Auto.
  • Besser planen, um weniger Lebensmittel wegzuwerfen.
  • Strom von Geräten, die über Standby verfügen, über Nacht ausschalten.
  • Auch mal in Second-Hand-Läden stöbern.
  • Reparieren statt neu kaufen!

.. ihr habt auch Lust bekommen, euren Alltag nachhaltiger zu gestalten? Dann schließt euch doch einfach der 40 Tage Challenge an und tut etwas gutes für die Umwelt. 🙂 Habt ihr denn noch ein paar Tipps für einen nachhaltigen Alltag oder Erfahrungen?

– Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Yves Rocher entstanden –

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2 Comments

  • Reply
    Tess
    20. Juni 2017 at 15:35

    Liebe Valerie,

    endlich mal eine sinnvolle Kooperation. Sollte sich jeder zu Herzen nehmen dieses Thema, wir haben nur diese eine Welt ! Man kann viele kleine Gewohnheiten ändern und damit eine Menge bewirken. Durch die Einführung der Bezahlpflicht für Plastetüten konnte deren Verbrauch um 1,9 Milliarden (=33%) im Vergleich zum Vorjahr verringert werden ! Wäre schön, wenn wir Gleiches bei To-Go-Wegwerfbechern und Aluminium bzw. Plastekapseln für Kaffeemaschinen erreichen. Also für den Kaffee unterwegs lieber Thermobecher und zu Hause French Press, Espressokanne oder Filterkaffee nutzen. Gute Infos und Tipps gibt’s hier: https://www.fritz.de/programm/aktuelle-themen/2016/12/weniger-verpackungen.html

    Danke für deine Tipps und dass du auf das Thema aufmerksam machst. <3

    Alles Liebe, Tess

  • Reply
    Sara
    27. Juni 2017 at 11:09

    Ein echt toller Beitrag und ich finde es ebenso wichtig, dass man sich mal über den eigenen Plastikverbrauch Gedanken macht! Ich habe die Duschkonzentrate auch und finde die Idee genial. Genauso wie viele Supermärkte oder andere Läden inzwischen Plastiktüten nicht mehr gratis oder eben gar nicht mehr rausgeben – das geht langsam in die richtige Richtung! 🙏🏼 Hier in Luxemburg gibt es seit einiger Zeit sogar einen Supermarkt, wo man mit den eigenen Tuppadosen einkaufen kann, da sie alles lose und einzeln verkaufen.

    Danke für die Tipps und das Du das thematisierst!
    Liebe Grüße
    Sara | missesviolet