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6 Tipps, um deinen Kleiderschrank auszumisten

Spring Cleaning Closet Tips 1

Das Ausmisten unserer Kleiderschränke ist eine Sache, vor der wir uns alle sehr gerne drücken. Nichts desto trotz kommt man früher oder später nicht drum herum. Ich für meinen Teil, finde es sogar total befreiend auszumisten und endlich den Kram loszuwerden, den man sowieso nicht mehr trägt. Daher kommt nämlich auch das berühmte „Ich habe einen vollen Kleiderschrank, aber nichts zum Anziehen.“.

Als Modebloggerin, ist das Ausmisten definitiv öfters an der Tagesordnung, da ich euch natürlich nicht immer wieder das selbe Outfit zeigen möchte. Daher habe ich in den letzten Jahren viel Erfahrung darin gesammelt und möchte euch heute ein paar Tipps und eine kleine Anleitung mit euch teilen. Ich persönlich finde nämlich, dass es ziemlich erdrückend sein kann, viel zu besitzen und vor allem viel zu besitzen, was man eigentlich gar nicht braucht.

Der Frühling ist die perfekte Jahreszeit, um die Wohnung einmal auf den Kopf zu stellen, zu entrümpeln. Also lasst uns loslegen!

1. Erstelle dir eine Gute-Laune Playlist

Starten wir erstmal mit den essentiellen Sachen: der Hintergrundmusik. Wenn nämlich eine so große Sache, wie das Kleiderschrank Ausmisten ansteht, dann brauchen wir neben seelischer und moralischer Vorbereitung auch etwas, was uns währenddessen bei Laune hält.

2. Werfe alles auf einen großen Haufen

Der erste Schritt ist der Schlimmste, jedenfalls sehe ich das so. Als erstes hole ich alles (und ich meine auch wirklich alles!) aus meinem Kleiderschrank und den Kommoden und lege es auf einen riesigen Haufen. Keine Angst, ihr werdet euch zwar in diesem Moment fragen ,, Wieso habe ich ausgerechnet jetzt damit angefangen?“ – aber glaubt mir, ihr werdet euch danach viiiiiiel besser fühlen.

3. Setze Prioritäten

Jetzt fangen wir mit dem eigentlichen Ausmisten an. Markiert euch auf dem Boden (Ihr könnt z.B. auch Kisten oder Körbe nehmen), wo ihr die Sachen die ihr auf keinen Fall mehr anzieht, die Sachen bei denen ihr euch nicht sicher seit und die Sachen, die ihr auf keinen Fall weggeben möchtet. Und nun fängt der Phase 1 an: Sortiert euren großen Haufen und verteilt ihn auf die 3 kleineren Haufen. Versucht bei jedem Teil abzuwägen. Welche Fragen euch dabei helfen, verrate ich euch im nächsten Punkt.

4. Stelle dir diese wichtigen Fragen

Kommen wir zu Phase 2 des Kleiderschrank Ausmistens: Die essentiellen Fragen, die man sich stellen sollte, bevor man den Vielleicht-Haufen auf die Ja- und Nein-Haufen aufteilt.

Passt mir das Teil zu 100%?
Passt das Teil zum meinem jetzigen Stil?
Habe ich das Teil in den letzten 6 Monaten getragen?
Kann ich mir vorstellen das Teil in naher Zukunft zu tragen?
Wenn ich Shoppen gehen würde, würde ich das Teil wieder kaufen?

Wenn ihr auch nur eine der Fragen mit Nein beantwortet habt, solltet ihr das Teil auf den Nein-Haufen legen und ganz nach dem Motto ,,Aus den Augen, aus dem Sinn“, vergessen und mit dem nächsten Teil weitermachen.

5. Organisiere deinen Kleiderschrank

Jetzt, wo wir schon so erfolgreich unsere Klamotten ausgemistet haben, kommt es jetzt daran, sie wieder aufzuhängen. Damit der Kleiderschrank eine schöne und simple Anordnung hat, startet wir erstmal damit unseren übrige gebliebenen Ja-Haufen zu sortieren. Es gibt viele Möglichkeiten eure Kleider zu sortieren. Ich persönlich ordne meine Klamotten gerne nach Kategorie: Hier fange ich mit den Jacken, Lederjacken und Blazern an und arbeite mich dann vor zu Pullovern, Blusen, Shirts, Tops, Kleider, Jeans, Stoffhosen und Shorts. Ihr könnt eure Kleidung aber auch z.B. nach Farben sortieren. Mit der richtigen Playlist macht mir dieser Teil am meisten Spaß!

6. Wohin mit den übrig gebliebenen Kleidern?

Yay, fast fertig. Wir haben nun schon erfolgreich unserer Kleiderschrank ausgeräumt, sortiert und wieder eingeräumt und organisiert. Das einzige, das jetzt noch übrig ist, ist der Nein-Haufen. Der wird nun nochmal in 3 verschiedene Kategorien geteilt.

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Verkaufen könnt ihr eure Teile zum Beispiel auf eBay, Rebelle, Vestiaire Collective oder Videdressing. Wenn ihr eure Klamotten spenden möchtet, solltet ihr auch am besten über das Internet informieren oder gleich bei der Stadt anrufen und nachfragen. Meine Klamotten könnt ihr übrigens in meinem Simple et Chic Shop kaufen, wo ich alle zwei Wochen neue Teile hochlade 🙂

Ich hoffe meine Tipps haben euch gefallen. Habt ihr denn noch weitere?

Love, Valerie

CategoriesAllgemein

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