10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag – Green Lifestyle Challenge mit Yves Rocher

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Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich euch hier auf dem Blog von der 40-Tage Eco Challenge mit Yves Rocher und dem I love my Planet Duschgel erzählt. Im letzten Jahr habe ich den Artikel rund um das Thema Plastik gestaltet und weiß noch genau, wie erschrocken ich war, als ich mehr und mehr dazu recherchierte und auf Zahlen gestoßen bin, bei denen mir der Atem stockte. Zum Beispiel, dass jeden Tag 500 Millionen Strohhalme hergestellt werden, Plastik im Ozean eine Lebensspanne von 1000 Jahren hat oder, dass Forscher davon ausgehen, dass es in 35 Jahren mehr Plastik als Fische in unserem Meeren gibt. Den Beitrag könnt ihr euch hier nochmal durchlesen

Da sich seitdem viel in meinem Denken und Handeln bezüglich Nachhaltigkeit getan hat, freue ich mich umso mehr, dass ich gemeinsam mit Yves Rocher eine zweite Green Lifestyle Challenge starte. Denn neben den Duschgels, gibt es jetzt seit neustem auch das I love my planet Shampoo-Konzentrat, das, wie schon die Duschgels, 30 Anwendungen enthält und das bei gerade mal 100ml. Darüber hinaus sind 98% der Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs. Das Shampoo enthält 0% Konservierungsstoffe, 0% Parabene, 0% Farbstoffe. Die pflanzliche Waschsubstanz ist nachhaltig konzipiert und leicht biologisch abbaubar. On top ist der Flacon 100% recyclebar. Dadurch konnten bereits 140 Tonnen Kunstoff eingespart werden. 92% des Kartons für Verpackungen stammt übrigens aus nachhaltiger Forstwirtschaft. 

Meine Challenge hat letzte Woche begonnen, seitdem benutze ich das I love my planet Shampoo und probiere außerdem auch die neuen Sorten des I love my planet Duschgels aus. Wie schon im letzten Jahr, bin ich total überrascht, wie wenig man von dem Konzentrat braucht. Ich habe relativ dicke Haare und dachte, dass ich sicherlich mehr brauchen würde, aber es reicht tatsächlich ein kleiner Spritzer aus, um meinen ganzen Kopf einzuschäumen. 

Aber es gibt noch so viel mehr was wir tun können, um unsere Umwelt zu schützen und der Erde zurückzugeben. Deswegen möchte ich heute 10 Tipps mit euch teilen, wie wir nur mit kleinen Handgriffen mehr Nachhaltigkeit in unseren Alltag bringen können und die uns alle inspirieren sollen, eine Green Lifestyle Challenge zu starten. Ich habe mir diese 10 Punkte ausgedruckt und an den Kühlschrank gehängt, um mich jeden Tag daran zu erinnern und nicht wieder alte Gewohnheiten zu verfallen.

 

10 Tipps, für mehr Nachhaltigkeit im Alltag:

1. So viel wie möglich Bio und regional kaufen

Die Importprodukte in den Supermärkte sind Rekordverdächtig und ein zweiter Blick auf das Ursprungsland der Lebensmittel lohnt sich allemal. Seien es die Erdbeeren aus Spanien oder die Kartoffeln aus Ägypten – selbst wenn hier in Deutschland Saison ist, gibt es genauso viele Produkte aus dem Ausland, die einen langen, umweltunfreundlichen Weg hinter sich haben. Aber auch in anderen Bereichen lohnt es sich auf regionale Produkte und Bio-Produkte zu setzen. Denn bei Bio-Produkten werden weniger oder gar keine synthetisch-chemische Dünger beim Anbau eingesetzt. Aber Achtung: Unbedingt über die Bio-Siegel informieren, denn nicht überall wo Bio draufsteht ist auch Bio drin. 

Auf Dauer 100% Bio, regional und saisonal einzukaufen, klappt bei mir auch noch nicht, aber ich sehe das ganze als einen Prozess und ich merke, dass es immer mehr wird und solange wir unser Bestes geben und das Bewusstsein schaffen, ist genau das der richtige Weg um Stück für Stück nachhaltiger zu leben. 

Ich habe euch einen kleinen Saisonkalender für Juli zusammengestellt. Den könnt ihr euch gerne speichern und beim Einkaufen nachschauen :). Ein tolles saisonales Gericht, was ich euch ans Herz legen kann, ist mein Erbsenpesto mit Gnocchi – so schnell gemacht und super lecker.

2. Energie sparen im Alltag

Energie zu sparen ist einfacher als gedacht und hat einen großen Effekt auf unsere Umweltbilanz. Alleine Elektrogeräte im Energie- oder Standbymodus machen 15% des Stromverbrauchs aus. Die Lösung? Abschaltbare Mehrfachstecker. Wir haben zu Hause nun welche mit Bluetoothverbindung, so dass wir alle Stromquellen mit einem Klick ausmachen können.

Beim Kauf von neuen Elektrogeräten wie zum Beispiel einer Waschmaschine oder einem Kühlschrank darauf achten, dass das Gerät die Klasse A+++ hat. Das spart nicht nur extrem viel Co2 ein, sondern auch Geld an Stromkosten. Gut für die Umwelt und gut für den Geldbeutel :).

3. Der Jutebeutel ist dein bester Freund

Ein Punkt der sich bei mir in den letzten Jahren total verändert hat: Ich habe IMMER einen oder mehrere Jutebeutel dabei, so dass ich keine Tüten kaufen muss und dadurch viel Müll einspare. Für loses Gemüse oder Obst könnt ihr auch ganz einfach Baumwolltaschen verwenden und müsst so nicht zur Plastiktüte greifen. Übrigens werden jährlich 78 Millionen Tonnen Plastikverpackungen verbraucht. Davon gelangen 32% unkontrolliert in die Umwelt, zum Beispiel in die Meere. Höchste Zeit also, um unsere Jutebeutel immer mit dabei zu haben, um diese Zahl zu verringern.

4. Mehwergflaschen sind das neue It-Accessoire 🙂

.. zumindest bei mir und hoffentlich auch bald bei dir :-). Bei meinem letzten Bali Besuch, habe ich mir eine Mehrwegfalsche gekauft, die ein Projekt für weniger Plastikverbrauch auf Bali unterstützt. Seitdem nutze ich die Flasche jeden Tag. In Bali gibt es zum Beispiel in fast jedem Restaurant eine Station mit Trinkwasser um seine Flasche aufzufüllen. Eine tolle Sache, wie ich finde – die es übrigens auch langsam in Deutschland vermehrt gibt.  Durch die Mehrwegflasche bin ich nicht mehr darauf angewiesen, eine Plastikflasche unterwegs zu kaufen. Falls ich sie mal aus Versehen vergessen habe, versuche ich zumindest eine Glasflasche zu finden. 

5. Essensabfälle vermeiden

Wusstet ihr, dass jeder Deutsche pro Jahr ca. 80 Kilogramm Lebensmittel wegwirft, Tendenz steigend? Im Durchschnitt sind das 230€, die in der Mülltonne landen. 11 Millionen Tonnen sind das insgesamt – eine unglaubliche Zahl, oder? Dabei kann man Lebensmittelabfälle wirklich einfach vermeiden. 

  • Einkaufs- und Kochplan erstellen, um nur das zu kaufen, dass man wirklich braucht
  • Nicht zu viel auf Vorat zu kaufen, um Abfälle zu verhindern
  • Lebensmittel richtig lagern, um sie vor dem verderben zu schützen
  • Essensreste einfrieren
  • Aus Resten neue Gerichte kochen und kreativ werden 🙂
  • Bei foodsharing.de anmelden. Hier können Privatleute, Bäckereien, Supermärkte, Bauern Restaurants & Co. kostenlos oder günstiger Essen anbieten und abholen
  • Bei den Nachbarn klingeln, bevor man in den Urlaub fährt und Lebensmittel verschenken

2. Nachhaltige, natürliche Beautyprodukte

Mit diesem Punkt habe ich mich besonders im letzten Jahr viel auseinandergesetzt. Mit Yves Rocher arbeite ich jetzt schon seit über 3 Jahren zusammen und bin sehr glücklich darüber, mit einem Unternehmen zu arbeiten, das sich so für Nachhaltigkeit einsetzt und dessen Produkte 100% pflanzlichen Wirkstoffen besteht. Besonders die I love my planet Produkte, die ich euch weiter oben schon vorgestellt haben, sind seit einem Jahr nicht mehr aus meinem Badezimmer wegzudenken. Erst die Duschgels und jetzt auch das Shampoo, das übrigens auch für Reisen super praktisch ist. Die Produkte sind meiner Meinung nach auch ein tolles, nachhaltiges Geschenk. Zu Weihnachten habe ich einige der Duschgels verschenkt, und alle waren total begeistert. Yves Rocher hat übrigens auch eine tolle Auswahl an Produkten für Männer :)! 

7. Weniger Fleisch- und Milchprodukte

Ein Mythos, der Nicht-Fleischessern gerne mal vorgehalten wird, ist, dass durch den Sojaanbau der Regenwald zerstört wird. Das stimmt zwar, ironischerweise ist es allerdings genau andersherum, denn die Sojamassen, für die der Regenwald abgeholzt wird, sind für den Export von Millionen von Tonnen Tierfutter. Ja, es ist also wahr, dass der Sojaanbau den Regenwald zerstört, doch der Grund dafür ist der steigende Fleischkonsum. Denn 80% des Sojaanbaus gehen direkt ins Tierfutter und wird vor allem an Schweine, Geflügel und Rinder verfüttert. Die Viehzucht frisst buchstäblich unseren Regenwald. Da die Viehwirtschaft mittlerweile so riesig ist, kann sie schon lange nicht mehr von einheimisch angebauten Futtermitteln versorgt werden. Ohne den Import von Sojabohnen aus Regenwaldflächen, könnte die Massentierhaltung nicht mehr existieren.

Aber das hat nicht nur Konsequenzen für die Natur, sondern auch für die Einwohner. Denn ein Großteil von ihnen muss hungern. Anstatt, dass die Nutzflächen dafür genutzt werden, um die Bevölkerung zu ernähren, werden Millionen Tonnen von Soja und auch Palmöl exportiert. In Brasilien leiden 60% der Bevölkerung unter Mangelerscheinungen im Zusammenhang mit schlechter, unzureichender Ernährung. 

Wusstest du übrigens, dass es durchschnittlich 1020 Liter Wasser braucht (das sind 8,5 volle Badewannen) um 1 Liter Kuhmilch zu produzieren? Ein Kilo Rindfleisch benötigt sogar 15.000 Liter Wasser, eine Tasse Kaffee 140 Liter. 

Seit 2008 subventioniert die Regierung die Tierhaltung und Massentierhaltung mit 1 Milliarde Euro jährlich. Das macht das Fleisch in Deutschland so billig, wie in kaum einem anderen Land. Das wiederum zerstört den landwirtschaftlichen Markt in anderen Ländern, fördert die großen Massenzuchten und macht die mittleren und kleinen Betriebe kaputt. Da die Subventionen nicht mehr an Landflächen gebunden sind, haben große Massentierhalter weniger Land für mehr Tiere. Deswegen landet übrigens auch so viel Gülle auf diesem Land. Dadurch ist die Nitratbelastung extrem hoch, gelangt ins Grundwasser und kann Krebs verursachen. Ein weiterer Punkt: Antibiotika. In Deutschland bekommen Schweine in 8 Monaten ca. vier Mal Antibiotika. Deutschland gehört zu den Ländern, die am meisten Antibiotika einsetzen. Die Folgen davon sind Antibiotika Resistenzen, die extrem gefährlich für uns alle sind. 

Was kann ich tun?

Aber was kann man tun, um auch in Sachen Ernährung nachhaltiger zu leben? Ihr könntet zum Beispiel einen fleischlosen Tag in der Woche probieren oder auch eine fleischlose Woche im Monat. Wichtig ist auch, dass wenn es Fleisch gibt, ihr auf den ökologischen Anbau achtet, um die Umweltbelastung einzuschränken. Falls ihr auf der Suche nach leckeren, vegetarischen und veganen Gerichten seid, schaut gerne mal in meiner Rezepte Kategorie vorbei :). Ich persönlich habe vor einigen Jahren übrigens mit der 30-Tage Vegan for Fit Challenge von Attila Hildmann gestartet und war so begeistert von den Gerichten, dass ich gleich dabei geblieben bin. 

8. Verschenken, Teilen & Tauschen

Gerade bei Kleidung, bietet sich das Prinzip Verschenken, Tauschen & Teilen super an. Denn in fast jeder Stadt gibt es mittlerweile Tauschaparties, bei denen alte Kleider neue Besitzer finden und einfach gegen etwas anderes getauscht wird. Auch mit Freundinnen ist das super umsetzbar. Klamotten die ich nicht nicht mehr trage, gebe ich an Freundinnen weiter oder spende sie. 

9. Minimalistischer leben, weniger konsumieren

Mal ehrlich.. ich denke bei diesem Punkt können wir uns alle mal an die Nase fassen. Ich bin mir sicher, wir alle haben viele Dinge zu Hause, die wir überhaupt nicht brauchen. Minimalistischer leben ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für unsere Seele. Weniger Besitz spart Zeit und beugt Stress vor. Das habe ich vor allem in den letzten zwei Jahren gemerkt, als ich damit angefangen habe, mal alles auszumisten. Ich war echt erschrocken, wie viel Kram ich hatte, den ich absolut nicht gebraucht habe und wie viel Fehlkäufe, die vermeidbar gewesen wären, darunter waren. Seitdem ist mein Kauf- und Konsumverhalten ein ganz anderes und ich genieße es mehr und mehr Minimalismus in mein Leben zu bringen, da es mir auch seelisch total gut tut. Geht euch das auch so?

Auf Pinterest findet ihr übrigens viele tolle Ideen, wie ihr eure ausgemisten Sachen upcyclen könnt, um ihnen ein zweites Leben zu schenken :-).

10. Sei ein Vorbild für andere und bleibe informiert

Bring Nachhaltigkeit ins Gespräch bei Freunden und Familie und tauscht euch darüber aus. Ich bin mir sicher, dass man super viel voneinander lernen kann und bisher habe ich nur gute Erfahrungen damit gemacht.Wenn du mit bestem Beispiel voran gehst, inspirierst du andere Menschen, ohne mit dem Zeigefinger zu deuten und das ist super viel Wert. Spread the word: Nachhaltigkeit ist super easy!

Wenn dich das motiviert hat, dann starte doch deine eigene 30-Tage Green Lifestyle Challenge :-). Hier ein paar Ideen:

  • Mo-Fr fleischlos essen oder ganz auf tierische Produkte verzichten
  • 1 Monat nur saisonale Gerichte kochen und sich vom Saisonkalender inspirieren lassen
  • Auf so viel Plastik verzichten, wie es nur geht: vor allem Verpackungsmüll im Supermarkt
  • Kaffeekonsum einschränken und öfters zum Tee greifen
  • Tauschparty mit Freundinnen zur Tradition machen
  • Mal richtig ausmisten und sich über den eigenen Konsum bewusst werden

Ich freue mich auf weitere nachhaltige Ideen von euch :).

 In freundlicher Zusammenarbeit mit Yves Rocher

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1 Comment

  • Reply
    Tine
    11. September 2018 at 15:19

    Echt coole Tipps,werde versuchen sie im Alltag anzuwenden aber ich finde die Green Lifestyle Challenge irgentwie nicht.:(